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Waterkotte Schweiz AG

/ Wärmepumpen /

Für jede Wärmequelle das passende Gerät

Erdreich, Grundwasser oder Luft: Welche Quelle für Ihr Gebäude in Frage kommt, entscheidet sich vor der Gerätewahl. Sie hängt vom Grundstück ab, von den Auflagen Ihrer Gemeinde und davon, welche Vorlauftemperatur das Gebäude braucht. Weiter unten finden Sie den Vergleich der beiden Grundvarianten und eine Einordnung der einzelnen Quellen.

Unser Sortiment deckt alle Quellen ab, vom Einfamilienhaus bis zur Überbauung und zum Gewerbebetrieb. Jede Anlage legen wir einzeln aus, statt ein Standardpaket zu verkaufen. Welche Baugrösse am Ende passt, sagen wir Ihnen nach der Berechnung, nicht vorher.

/ Sortiment /

Zwei Linien, ein Ansprechpartner

Unser Sortiment ist in zwei Linien gegliedert. Die Consumer Line deckt Wohngebäude ab, die Industrial Line grössere Objekte und Gewerbe. Beide stammen aus demselben Haus, mit derselben Regelung, derselben Fernwartung und demselben Service.

Consumer Line

Für
Einfamilien- und Zweifamilienhäuser, Neubau und Sanierung
Leistung
rund 5 bis 29 kW pro Gerät
Quellen
Erdsonde, Grundwasser und Luft
Baureihen
EcoTouch Ai, Geo Cube als anschlussfertiges Set, EcoTouch DA und Air Bloc für Luft, Basic Line und Aero mit R290
Consumer Line ansehen

Industrial Line

Für
Mehrfamilienhäuser, Überbauungen, Gewerbe, Industrie und öffentliche Bauten
Leistung
rund 26 bis 300 kW pro Gerät, in Kaskade darüber
Quellen
Erdsonde, Grundwasser, Abwärme und Luft
Baureihen
EcoTouch T, DT und TAD, EcoTouch TWR für Abwärme, Taurus IL, DS sowie Air Bloc und Aero in Kaskade
Industrial Line ansehen

Leistungsangaben je nach Wärmequelle bei B0/W35 oder W10/W35. Die Werte zum einzelnen Modell finden Sie auf der Produktseite.

/ Grundsatzentscheid /

Luft oder Erdwärme?

Vor der Gerätewahl steht die Frage nach der Quelle. Beide Varianten sind ausgereifte Lösungen, sie kosten nur an unterschiedlichen Stellen: die eine bei der Investition, die andere im Betrieb. Erdwärme wird umgangssprachlich auch Geothermie genannt und umfasst bei uns Erdsonden und Grundwasser.

Luft/Wasser

Die Anlage entzieht der Aussenluft Wärme, als Monoblock im Garten oder mit einer Aussen- und einer Inneneinheit. Es braucht keine Bohrung und kein Grundwasser.

  • Tiefere Investition, weil die Erschliessung der Quelle entfällt.
  • Kein Bewilligungsverfahren für die Quelle, dafür ist der Aufstellort mit dem Schallnachweis das zentrale Thema.
  • Die Leistung folgt der Aussentemperatur: Wenn der Wärmebedarf am höchsten ist, ist die Quelle am kältesten.
  • Mit R290 sind hohe Vorlauftemperaturen möglich, damit funktioniert die Anlage auch mit bestehenden Heizkörpern.
  • Kurze Realisierungszeit, gut geeignet, wenn eine Heizung ersetzt werden muss und es schnell gehen soll.

Erdwärme

Die Anlage nutzt Erdreich oder Grundwasser als Quelle. Die Quellentemperatur bleibt das ganze Jahr über nahezu konstant, unabhängig vom Wetter.

  • Höhere Effizienz über das Jahr, weil die Quelle im Februar so warm ist wie im Oktober.
  • Konstante Leistung auch bei tiefen Aussentemperaturen, ohne Einbruch an den kältesten Tagen.
  • Passives Kühlen im Sommer, ohne dass der Verdichter läuft.
  • Kein Aussengerät, deshalb kein Schallthema gegenüber dem Nachbargrundstück und nichts Sichtbares im Garten.
  • Höhere Anfangsinvestition und ein Bewilligungsverfahren, dafür eine Quelle, die Jahrzehnte hält.
KriteriumLuft/WasserErdwärme
QuelleAussenluftErdreich oder Grundwasser
AufstellungGerät im Garten oder an der Fassadealles im Haus, draussen nur Sonde oder Brunnen
Effizienz über das Jahrsinkt mit der Aussentemperaturbleibt konstant
Investitiontieferhöher, wegen Bohrung oder Brunnen
BewilligungSchallnachweis und Aufstellortkantonale Bohrbewilligung oder Konzession
PlatzbedarfFläche und Abstand zum NachbargrundstückZufahrt für das Bohrgerät, danach unsichtbar
Kühlenaktiv, bei reversiblen Gerätenpassiv ohne Verdichter, aktiv möglich
ZeitplankurzBewilligungsverfahren einplanen
Typischer FallHeizungsersatz, begrenztes Budget, keine Bohrung möglichNeubau und Sanierung mit langem Horizont

Welche Variante für Ihr Gebäude günstiger ist, zeigt die Auslegung. Wir rechnen beide Wege durch, bevor Sie entscheiden.

Beratung anfragen

/ Auswahl /

Welche Quelle passt zu Ihrem Grundstück?

Die Wärmequelle bestimmt Effizienz, Investition und Bewilligungsaufwand. Diese Übersicht gibt die Richtung. Die verbindliche Antwort kommt aus der Auslegung, für die wir Gebäude und Grundstück anschauen.

Erdsonde

Die Sonde holt Wärme aus dem Untergrund, wo die Temperatur das ganze Jahr über nahezu konstant bleibt.

Passt, wenn
Ihr Grundstück für ein Bohrgerät zugänglich ist und Sie eine Lösung für zwanzig Jahre und länger suchen.
Braucht
eine Bohrbewilligung des Kantons und eine Fläche für die Bohrung.
Gut zu wissen
Im Sommer können Sie über die Sonde passiv kühlen, ohne dass der Verdichter läuft.

Grundwasser

Die Anlage nutzt Grundwasser über einen Förder- und einen Schluckbrunnen und erreicht damit die höchsten Jahresarbeitszahlen.

Passt, wenn
ergiebiges Grundwasser in erreichbarer Tiefe vorhanden ist und der Wärmebedarf entsprechend gross ist.
Braucht
eine kantonale Konzession, eine Wasseranalyse und zwei Brunnen.
Gut zu wissen
Die Wasserqualität entscheidet über die Machbarkeit. Das klären wir vor jedem Angebot ab.

Luft

Die Aussenluft als Quelle, als Monoblock oder mit getrennter Aussen- und Inneneinheit. Die günstigste Variante beim Einbau, weil keine Erschliessung nötig ist.

Passt, wenn
keine Bohrung möglich ist, das Budget begrenzt ist oder es schnell gehen muss.
Braucht
einen Aufstellort, der die Schallvorschriften einhält. Der Abstand zum Nachbargrundstück ist meist das Thema, nicht das Gerät.
Gut zu wissen
Mit R290 sind hohe Vorlauftemperaturen möglich. Damit funktioniert die Anlage auch mit bestehenden Heizkörpern.

Unsicher, was für Ihr Gebäude in Frage kommt? Wir schauen es uns an.

Beratung anfragen

/ Leistung /

Zum Gerät gehört mehr als das Gerät

Eine Wärmepumpe ist kein Gerät, das man aufstellt und vergisst. Sie arbeitet zwanzig Jahre und länger im selben Gebäude, unter Bedingungen, die sich ändern. Deshalb steckt in jeder Anlage, die wir liefern, mehr als das Gerät selbst.

Dazu gehört die Fernwartung. Über 1'000 unserer Wärmepumpen sind heute am Netz. Wir sehen damit, wie eine Anlage arbeitet, und können nachjustieren, bevor aus einer Unregelmässigkeit eine Störung wird. Die Software dafür stammt aus dem eigenen Haus.

Dazu gehört der Smartcontroller für die Photovoltaik. Er steuert die Wärmepumpe so, dass sie überschüssigen Solarstrom gezielt für Heizung und Warmwasser nutzt, statt ihn günstig ins Netz abzugeben. Über 100 Anlagen laufen heute mit der variablen Übersteuerung.

Und dazu gehört die Hydraulik. Für die gängigen Fälle haben wir Schemas, die sich bewährt haben. Wo ein Projekt eigene Anforderungen stellt, zeichnen wir Hydraulik- und Elektroschema selbst.

Wie wir arbeiten und wer dahintersteht

Eine Auslegung, die zu Ihrem Gebäude passt

Wir berechnen Heizlast, Quelle und Speicher für Ihr Objekt und sagen Ihnen, welche Baugrösse Sinn ergibt. Auch dann, wenn es die kleinere ist.

Eine Anlage, die wir im Blick behalten

Mit der Fernwartung sehen wir, wie Ihre Wärmepumpe arbeitet, und melden uns, bevor Sie ein Problem bemerken.

Ersatzteile über die ganze Lebensdauer

Wir versorgen heute noch Anlagen, die älter als zwanzig Jahre sind. Was wir verkaufen, betreuen wir auch.

Einen Ansprechpartner statt einer Nummer

Verkauf, Service und Administration sitzen bei uns im selben Haus. Wer Ihre Anlage verkauft hat, weiss auch, wer sie in Betrieb genommen hat.

über 1'000Wärmepumpen mit Fernwartung am Netz
über 100Anlagen mit PV-Übersteuerung im Betrieb
R290natürliches Kältemittel in den neuen Baureihen

/ Industrial Line /

Wenn ein Gerät nicht reicht

Bei Überbauungen, Gewerbe- und Industriebauten geht es selten nur um die Leistung. Es geht um Redundanz, um gleichzeitigen Wärme- und Kältebedarf und um die Einbindung in eine bestehende Anlage. Dafür ist die Industrial Line gebaut.

Kaskaden statt eines Einzelgeräts

Mehrere Geräte arbeiten als Verbund. Das verbessert das Teillastverhalten, hält die Versorgung bei einem Ausfall aufrecht und lässt sich etappiert erweitern.

Hohe Vorlauftemperaturen im Bestand

Für Sanierungen mit bestehenden Heizkörpern oder mit hohem Warmwasserbedarf gibt es Baureihen, die auf höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt sind.

Heizen und Kühlen gleichzeitig

Wo Kälte und Wärme im selben Gebäude anfallen, nutzt die Anlage die Abwärme der Kälteerzeugung als Quelle, statt sie wegzukühlen.

Einbindung und Überwachung

Regelung, Anbindung an die Gebäudeleittechnik, Fernwartung und Betriebsdaten aus einer Hand. Hydraulik- und Elektroschema zeichnen wir projektbezogen.

Für Planer und Bauherren erstellen wir die Auslegung und die Schemas zum Projekt.

Projekt besprechen

/ Ablauf /

Wie eine Anlage zu Ihnen kommt

  1. Erstgespräch

    Sie sagen uns, um welches Gebäude es geht und was heute darin heizt. Wir klären, welche Quellen in Frage kommen und was Ihre Gemeinde verlangt.

  2. Auslegung und Angebot

    Wir berechnen Heizlast, Quelle und Speicher, wählen die Baugrösse und legen das Hydraulikschema fest. Sie erhalten ein Angebot, das die ganze Anlage abbildet, nicht nur das Gerät.

  3. Bewilligung und Quelle

    Bei Erdsonde und Grundwasser bereiten wir die Unterlagen für den Kanton vor und koordinieren die Bohrung oder den Brunnen. Bei Luft/Wasser geht es um Aufstellort und Schallnachweis.

  4. Montage und Inbetriebnahme

    Montage, Einregulierung und Inbetriebnahme durch unsere Techniker. Bei der Übergabe zeigen wir Ihnen die Regelung und was Sie selbst einstellen können.

  5. Betrieb und Service

    Die Anlage geht auf die Fernwartung, Service und Ersatzteile laufen über unser eigenes Team. Bei einer Störung erreichen Sie uns direkt.

/ Weiterführend /

Passend dazu

Wärmespeicher

Puffer- und Trinkwasserspeicher, passend zur Anlage ausgelegt.

Speicher ansehen

Heizkostenrechner

Eine erste Einordnung, was der Betrieb in Ihrem Gebäude kostet.

Kosten berechnen

Standorte und Partner

Vier Standorte in der Schweiz und ein Netz von Installationspartnern.

Standorte ansehen

/ FAQ /

Was Bauherren uns am häufigsten fragen

Funktioniert eine Wärmepumpe in einem Altbau mit Heizkörpern?

In vielen Fällen ja. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die Ihre Heizkörper brauchen. Moderne Geräte mit R290 erreichen deutlich höhere Vorlauftemperaturen als ältere Baureihen. Wir rechnen das vor der Bestellung durch und sagen Ihnen, ob einzelne Heizkörper ersetzt werden sollten.

Luft oder Erdwärme, was ist günstiger?

Bei der Investition die Luft, weil die Erschliessung der Quelle entfällt. Über die Laufzeit dreht sich das Bild, weil Erdwärme über das Jahr effizienter arbeitet. Wo der Kipppunkt liegt, hängt an Gebäude, Stromtarif und Bohrtiefe. Wir rechnen beide Varianten durch, damit Sie den Vergleich für Ihr Objekt sehen und nicht für ein Beispielhaus.

Brauche ich eine Bewilligung?

Für Erdsonden und Grundwasser ja, die Zuständigkeit liegt beim Kanton. Bei Luft/Wasser-Anlagen geht es meist um den Schallnachweis und den Aufstellort. Wir wissen, welche Unterlagen die Kantone verlangen, in denen wir arbeiten, und bereiten sie mit Ihnen vor.

Wie laut ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe?

Der massgebende Wert ist die Schallleistung des Geräts und der Abstand zum nächsten empfindlichen Raum auf dem Nachbargrundstück. Die Werte finden Sie bei jedem Modell in den technischen Daten. Ob der Aufstellort die Grenzwerte einhält, prüfen wir in der Planung.

Kann ich meine Photovoltaikanlage nutzen?

Ja. Unser Smartcontroller steuert die Wärmepumpe so, dass sie überschüssigen Solarstrom für Heizung und Warmwasser einsetzt. Damit steigt Ihr Eigenverbrauch, statt dass der Strom zu tiefen Tarifen ins Netz geht.

Kann die Anlage auch kühlen?

Bei Erdsonde und Grundwasser können Sie passiv kühlen, ohne dass der Verdichter läuft. Das kostet wenig Strom und reicht in gut gedämmten Gebäuden meistens aus. Mehrere unserer Luft/Wasser-Geräte sind reversibel und können aktiv kühlen.

Was kostet der Betrieb?

Das hängt von Gebäude, Quelle und Stromtarif ab. Eine erste Einordnung gibt Ihnen unser Heizkostenrechner unter /heizkostenrechner/.

Ab welcher Grösse brauche ich die Industrial Line?

Nicht die Quadratmeter entscheiden, sondern die berechnete Heizlast. Die Consumer Line deckt den Bereich bis rund 29 kW pro Gerät ab, darüber beginnt die Industrial Line. Wo mehr Leistung, Redundanz oder gleichzeitiger Kältebedarf gefragt ist, arbeiten mehrere Geräte in Kaskade.

Bis zu welcher Leistung können Sie liefern?

Als Einzelgerät bis rund 300 kW, in Kaskade darüber hinaus. Für grössere Objekte legen wir den Verbund so aus, dass er auch im Teillastbetrieb effizient läuft und bei einem Ausfall weiter versorgt.

Wie lange gibt es Ersatzteile?

Über die ganze Lebensdauer. Wir versorgen Anlagen, die seit über zwanzig Jahren laufen, bis heute mit Teilen und Service.